Die Gemeinde Unterreit wurde 1971 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Elsbeth, Grünthal und Wang gebildet. Sie hat eine Fläche von über 32 Quadratkilometern und derzeit rund 1650 Einwohner.
![]() Wang |
Das Gemeindegebiet ist schon seit dem frühen Mittelalter besiedelt, bis 1817 unterstand es gebietsweise dem Fürsterzbistum Salzburg und Herrschaftshäusern, wie Kling, Toerring und anderen.
Unterreit leitet sich von einem im Mittalter erwähnten Rodungsgebiet der Grafen von Kling ab. Als zentraler Ort wurde es zum Verwaltungssitz gewählt. Das heutige Gemeindezentrum mit Verwaltung, Bauhof und Feuerwehrgerätehaus wurde 1991 eingeweiht. Kurze Zeit darauf kam der Kindergarten hinzu.
Der Weiler Elsbeth entstand Anfang des 16. Jahrhunderts mit der Errichtung der Wallfahrtskirche St. Elisabeth von Thüringen.
Das Pfarrdorf Grünthal wurde als ,,Grunintale`` bereits im Jahre 1030 als Grenzort des Bistums Salzburg genannt.
Das Pfarrdorf Wang ist noch älter, denn schon 924 wurde eine Kirche in ,,Uvangon`` erwähnt.
![]() Unterzarnham |
In Elsbeth: Wallfahrtskirche St. Elisabeth. Das ist ein spätgotischer Bau von 1506, der im 17. bis ins 18. Jahrhundert hinein ,,barockisiert`` wurde.
In Grünthal: Die Pfarrkirche St. Andreas, sie wurde unter Einbeziehung des spätbarocken Turms 1899 erbaut.
In Stadl: Das Kloster St. Theresia der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser. Es war der ehemalige Jagdsitz der Garser Augustiner Chorherren. Die Gebäudegruppe stammt aus dem 18. bis 19. Jahrhundert.
In Unterreit: Die Kirche St. Ägidius ist ein spätgotischer Bau mit prächtigem barocken Hochaltar aus dem Jahr 1677.
In Unterzarnham: Die Kirche St. Viktor und Corona als spätgotischer Bau, der 1755 barockisiert wurde.
Inntal: Die Königswarter Bahnbrücke.